Hasty Business - Streetwear Musik Cityguides Gedöns


Feature: Essentials II
Juli 24, 2008, 1:52 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gedöns, Kolumne

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Am 1. August startet meine Karriere; genauer gesagt bin ich einer von ca. 100 Glücklichen die am dualen Abiturientenprogramm von Peek & Cloppenburg / Anson’s teilnehmen dürfen. Das heißt in den nächsten 2 Jahren lerne ich zunächst die Basis - sprich den Verkauf - kennen, um dann entsprechende Führungsaufgaben übernehmen zu können. Den praktischen Arbeitsalltag verbringe ich in meinem Kölner Ausbildungshaus von Anson’s auf der Schildergasse, das theoretische Wissen wird mir zum einen in der Peek & Cloppenburg Zentrale in Düsseldorf und zum anderen am BZE in Springe bei Hannover vermittelt. Wenn in diesen 2 Jahren alles sehr gut läuft kann ich mich für ein Mode- und Design-Management Studium an der AMD in Düsseldorf oder ein Fernstudium in Retail- und Distribution qualifizieren, dessen Kosten P&C / Anson’s trägt. Wer mehr erfahren möchte kann sich hier informieren.

Da ich zunächst in einem 3 tätigen Einführungsseminar die wichtigsten Informationen sammeln werde, hier nun meine Essentials die ich fortan wohl immer bei mir trage, wenn ich mal wieder von Köln nach Düsseldorf oder Hannover pendeln werde:

Größere Version

1  Macbook
2  Tommy Hilfiger Tasche
3  LG Viewty
4  Playstation Portable
5  Tommy Hilfiger Portemonnaie
6  Diesel Keyholder
7  Caffe Latte to go von Emmi
8  Lesestoff: Todesfalle von Roslund & Hellström,GQ
9  Notizblock, Anson’s Infomappe

L



Daft Punk’s Electroma
Juli 22, 2008, 6:19 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gedöns

Vergangene Nacht haben Kollege A und ich gemeinsam Daft Punks Electroma geschaut. Die Erwartungen waren als große Fans der französischen Elektronik-Pioniere hoch, auch wenn uns klar war, dass wohl ein etwas experimentelles Werk auf uns warten würde. Doch das was wir in den kommenden 69 Minuten zu sehen bekamen konnte man nun wirklich nicht ahnen:

Eröffnet wird der Film von einer symptomatischen Sequenz in der fast 50 Sekunden eine Felsformation aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt wird, unterlegt mit stimmungsvollem, heulenden Wind. Anschließend darf der gespannte Zuschauer noch 20 Sekunden lang das Auto der beiden unbenannten Protagonisten betrachten, bis sie schließlich einsteigen und 7 Minuten lang durch die Wüste fahren. In Echtzeit, versteht sich. Die Hälfte der Zeit ohne jegliche musikalische Begleitung. Diese gestaltet sich zwar anders als erwartet, - der Soundtrack umfasst nicht wie Interstella 5555 Songs von Daft Punk selbst - ist aber nicht das Problem des Films, denn die Auswahl der verwendeten Songs kann durchweg als gelungen bezeichnet werden. Wesentlich anstrengender macht es da der Umstand, dass im gesamten Film nicht 1 Wort gesprochen wird…

Im Folgenden versuchen die beiden Hauptdarsteller, ihreszeichens wie auch der Rest der Bevölkerung Roboter, ihren sehnlichsten Wunsch zu verwirklichen: Mensch sein. Nach 15 Minuten wird also langsam klar worum es hier gehen soll. Die beiden bekommen eine künstliche Haut verpasst und wandeln anschließend zunächst mit riesigen Kartoffelköpfen auf den Schultern durch die Gegend. Ja, es sieht wirklich so albern aus wie es sich anhört. Leider erweist sich nicht nur die Sonne als gnadenlos indem sie die gigantischen Rüben zum Schmelzen bringt, sondern auch die übrigen Roboter, die das Duo aus der Stadt jagen.

Die Tragik des Ganzen springt für einen Moment tatsächlich rüber, wenn sie sich ihre nur noch in Fetzen am Helm hängenden Gesichter abwischen und im Klo runterspülen. Allerdings auch wirklich nur für einen Moment, denn es folgt die wahrscheinlich längste Wanderung durch eine Wüste die man jemals in einem Film gesehen hat. Moses Weg aus Ägypten in diversen Bibelfilmen einmal ausgenommen. Man sagt während der Premierenvorstellung in Cannes hätten nicht wenige die Vorstellung an dieser Stelle verlassen und Übel nehmen kann es ihnen wohl niemand. Dabei liefert Thomas Bangalter ein paar wirklich sehr schöne Landschaftsaufnahmen. Man ist fertig, wirklich physisch mitgenommen, will das der Film ein Ende hat und man könnte annehmen dass die letzten Minuten genau diesen Effekt haben sollten, den Zuschauer die Müdigkeit und Verweiflung der beiden Robter spüren zu lassen.

Bangalter selbst: ”Es gibt keine Gesichter, keine Dialoge, aber der Überlebenskampf der Roboter in der Salzwüste wird dem Zuschauer extrem bewusst – der Überlebenswille wird körperlich nachvollziehbar, auch weil wir so viele narrative Schluchten eingefügt haben, Momente, in denen einfach nichts passiert, es aber im Idealfall im Kopf des Zuschauers rattert und rattert.”

Fragt sich nur, wie man die ähnlich anstrengende, aber optimistisch dargestellte Autofahrt zu Beginn des Films erklären will. Man ist beinahe froh als sich die beiden Androiden schließlich selbst ihre Lebenslichter auspusten, allerdings ist diese Szene schon wieder viel zu gut um unfreiwillig komisch zu sein.

Was bleibt ist die Gewissheit, dass Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo niemals so große Filmemacher wie Musiker werden, als Kameramann macht Bangalter allerdings einen überzeugenden Job. Es ist keine schlechte Geschichte, einzelne Szenen sind wirklich toll eingefangen, aber warum bitte hat man eine fast 70 minütige Tortur geschaffen und keinen Kurzfilm oder ein Musikvideo? Electroma soll laut Bangalter eine emotionale Reise auslösen, doch es ist keine Schöne. Ein Nebenaspekt wird schließlich zur Daseinsberechtigung des Films als solchen: ”Uns war der ästhetische Aspekt des Films, der Style, der edle Look, sehr wichtig – ein Fashion-Statement.” Also dann, danke an Hedi Slimane.

Schaut euch lieber Interstella 5555 an, da ist die naive Geschichte zumindest durchgehend in hervorragende Musik gehüllt. Beide Filme sind auf DVD erhältlich, alternativ findet man sie aber auch bei Google Video.

L



Martin Solveig - I Want You
Juli 22, 2008, 5:11 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik



Justice: Genesis mal wörtlich
Juli 20, 2008, 9:55 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik

Die meisten unter uns kennen Justice wohl frühestens seit ‘Never Be Alone’. Doch auch die Elektrorocker haben klein angefangen: den ersten Justice-Track (’Sure You Will’) und ein Lied von Gaspard Augé (unter dem Pseudonym ‘Microloisir’) mit dem Titel ‘Back In Your Eyes’ gibt’s hier zum Download.

Justice - Sure You Will

Microloisir - Back In Your Eyes

Gut, dass Menschen sich weiterentwickeln.

A



Keep Watch Vol.1 - Jokers of the Scene
Juli 19, 2008, 11:14 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Musik

Tracklist:

Audiofly & Paul Harris - Miscalate
Bumblebeez - Rio (boy 8-bit remix)
Style of eye - Girls
Fairmont - Fade and Saturate
Congorock - Runark (JOTC remix)
Machines Don’t Care - Afrojacker
Sawtooth Sucka - Letting Go (Andy George remix)
Bart B More - Bingo Players (Diplo remix)
DJ Rob - the Chase
Jokers of the Scene - Acidrod (destroy disco remix)
Baobinga - State of Ghetto Jackin
Nacho Lovers - Go On (JOTC remix)
Dj Rush - Motherfucking Bass (Popof remix)
Lil Bo Tweak - Pressin’ On
Rejected - Let’s Go Juno (Harbard Bass’s more chords edit)
Santogold - Les Artists (switch remix)
Thunderheist - Jerk It (JOTC remix)

DOWNLOAD

Via Mishka NYC



PNAU - Embrace
Juli 18, 2008, 9:41 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik


Zum meiner Meinung nach noch besseren Miami Horror & Fred Falke Remix geht es hier lang.



Tommy & Thomas
Juli 18, 2008, 8:14 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Boys, Fashion, Pickups

Der 1. August, der Start meiner Karriere, rückt näher; daher unerlässlich:

Tasche: Tommy Hilfiger

Hemd: Burberry

L



Plain Pat & Emile presents: KiD CuDi - A Kid Named Cudi (in Association with 10.deep.)
Juli 18, 2008, 11:49 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Musik

Der zweite Marsianer nach Lil’ Wayne im Rapspiel, namentlich KiD CuDi, hat im Zusammenarbeit mit der Upfrontbrand 10.deep. sein Mixtape “A Kid Named Cudi” veröffentlicht und zieht damit mit Wale gleich, der sich ebenfalls von der Klamottenfirma unter die Arme greifen ließ. Herausgekommen ist dabei ein sehr abwechslungsreiches Tape, welches eklektischer und dennoch in sich stimmiger nicht sein könnte. Rap 2.0!

Tracklist:

1. Intro
2. Down & Out
3. Is There Any Love? feat. Wale (Produced by Emile)
4. Cudi Get
5. Man On The Moon (The Anthem) (Produced by NOSAJTHING)
6. The Prayer (Produced by Plain Pat)
7. Day N Nite (Produced Dot Da Genius)
8. Embrace The Martian - Crookers feat. Kid Cudi
9. Maui Wowie
10. 50 Ways To Make A Record (Produced by Emile & Plain Pat)
11. Whenever
12. Pillow Talk
13. Save My Soul (The Cudi Confession)
14. T.G.I.F. feat. Chip The Ripper
15. Cudi Spazzin
16. Cleveland Is The Reason (Produced Dot Da Genius)
17. Heaven At Nite

DOWNLOAD



Selfmade Ape
Juli 17, 2008, 6:19 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Design, Gedöns, Pickups

Rahmen: Ikea, 16€

Poster: Grundlagenkenntnisse in Photoshop & 14€ im Copyshop



Bei Zara macht man dem Kunden nichts vor
Juli 17, 2008, 3:12 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gedöns

Gesehen bei Zara Köln