Hasty Business - Streetwear Musik Cityguides Gedöns


Feature: Essentials II
Juli 24, 2008, 1:52 Uhr nachmittags
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Ich hatte es ja bereits angekündigt: Am 1. August startet meine Karriere; genauer gesagt bin ich einer von ca. 100 Glücklichen die am dualen Abiturientenprogramm von Peek & Cloppenburg / Anson’s teilnehmen dürfen. Das heißt in den nächsten 2 Jahren lerne ich zunächst die Basis - sprich den Verkauf - kennen, um dann entsprechende Führungsaufgaben übernehmen zu können. Den praktischen Arbeitsalltag verbringe ich in meinem Kölner Ausbildungshaus von Anson’s auf der Schildergasse, das theoretische Wissen wird mir zum einen in der Peek & Cloppenburg Zentrale in Düsseldorf und zum anderen am BZE in Springe bei Hannover vermittelt. Wenn in diesen 2 Jahren alles sehr gut läuft kann ich mich für ein Mode- und Design-Management Studium an der AMD in Düsseldorf oder ein Fernstudium in Retail- und Distribution qualifizieren, dessen Kosten P&C / Anson’s trägt. Wer mehr erfahren möchte kann sich hier informieren.

Da ich zunächst in einem 3 tätigen Einführungsseminar die wichtigsten Informationen sammeln werde, hier nun meine Essentials die ich fortan wohl immer bei mir trage, wenn ich mal wieder von Köln nach Düsseldorf oder Hannover pendeln werde:

Größere Version

1  Macbook
2  Tommy Hilfiger Tasche
3  LG Viewty
4  Playstation Portable
5  Tommy Hilfiger Portemonnaie
6  Diesel Keyholder
7  Caffe Latte to go von Emmi
8  Lesestoff: Todesfalle von Roslund & Hellström,GQ
9  Notizblock, Anson’s Infomappe

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Feature: Essential
Juli 10, 2008, 4:30 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gedöns, Kolumne

Jeder hat sie - Essentials. Die Dinge, die wir jeden Tag benutzen, bei uns haben, lieben und nie missen möchten. Egal, ob in der City beim Shoppen, am Strand, im Urlaub, überall begleiten uns diese gewissen essentiellen Dinge. Unsere persönlichen Lieblingsgegenstände stellen wir in Ausgabe 1 einer Reihe von Features vor, die in der nächsten Zeit auf die Leser zukommt: Essentials - Gegenstände.

A:

http://img294.imageshack.us/img294/4620/essentialsaq1.jpg

Im Alltag ohne Rucksack habe ich meistens Handy, Portemonnaie, iPod und Clés Pochette bei mir. Die Gegenstände oben kommen dann in eine meiner Taschen oder Rucksäcke. Zeitungen und Bücher für lange Zugfahrten von Bonn nach Köln oder für lange Flüge und zurück dürfen genauso wenig fehlen wie etwa ein Notizblock mit Stift für spontane Ideen, Gedanken etc. Ich bin ein sehr kreativer Mensch und muss oft Sachen, die in meinem Kopf herumschwirren, festhalten. Das MacBook Pro ist ein zentraler Gegenstand meines Lebens, Filme, Musik, Blogeinträge, Grafiken, Designs - alles wird darauf kreiert und wiedergegeben. Und das Wasser erklärt sich hoffentlich von selbst - Mama hat euch ja bestimmt beigebracht, dass man viel trinken sollte. Wassersorte und Bonbonsorte wechseln übrigens immer, am liebsten sind mir aber Vittel bzw. San Pellegrino und diese genialen Extra Bonbons mit Kirsch-Minz-Geschmack.

1   MacBook Pro
2   Mags (GQ, Vanity Fair)
3   Sony Camcorder
4   Louis Vuitton Clés Pochette
5   iPod 5.5 (Sennheiser Kopfhörer)
6   Valentino Portemonnaie
7   Tiffany & Co. Kugelschreiber
8   512MB USB-Stick
9   Stilles Wasser (Black Forest)
10  Bonbons / Kaugummi (Extra)
11  Für die Stadt: Motofone F9
12  LG Prada KE850 (Gucci Lanyard)
13  Buch (Breakfast at Tiffany’s)
14  Block und Bic Kuli
ohne Bild: Canon Ixus 70

K:

Hier sind ein paar meiner Sachen die ich immer im Rucksack habe wenn ich auf Reisen bin.

Von Links nach Rechts: Canon Eos400D, Sony MDR-EX85LP, Notizheft, iPhone, Sony MDR-V300, iPod Video.

Untere Reihe: Stride Kaugummi, Nineteen eighty-four Buch, Macbook, Wasser.



Freshjive vs. The Jewish Defense League
Juni 21, 2008, 4:45 Uhr nachmittags
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Was klingt wie der Titel eines neuen Marvel Crossover Comics ist in Wahrheit die Geschichte eines unbedarften Westküsten Streetwearlabels, dass sich mit ihren T-Shirts offenbar einige Feinde gemacht hat. Konkret geht es um zwei Shirts, auf denen zum einen palästinensische Kindersoldaten als Victims, also Opfer, bezeichnet werden und zum anderen Jassir Arafat mit Ray Ban Sonnenbrille und dem Schriftzug ”The good ol” days”,zu sehen ist. Nun gut, zweiteres mag nicht sonderlich durchdacht sein und anders als man es bei Freshjive selbst sieht auch keine ”Word Problems” thematisieren. Wer will jedoch bestreiten, dass Kindersoldaten, in einem Konflikt wie dem zwischen Israel und Palästina voller Missverständnisse auf beiden Seiten, nichts anderes als Opfer sind? Offenbar gibt es da jemanden, die JDL, die ”Jewish Defense League”. Womit wir zum eigentlichen Grund dieses Beitrags kommen.

Diese militante Gruppe von ultra-konservativen Juden hat es sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt einen zweiten Holocaust zu verhindern, festgehalten im Motto ”Never again”, sieht allerdings auch terroristische Aktionen, insbesondere gegen Muslime, als probates Mittel an um dies zu erreichen (Mehr Informationen: JDL bei Wikipedia). Nicht der ungefährlichste Gegner den man sich also bei Freshjive gesucht hat, trotz jahrelanger Erfahrung in über T-Shirt Designs geführten Kleinkriegen mit anderen Streetwearlabels und Prominenten. Ein inszenierter Konflikt also? Nicht ganz, so scheint es zumindest wenn man die Blicke von Freshjive CEO Rick Klotz betrachtet, als die aufgebrachte Führungsspitze der JDL vor dem eigenen Flagship-Store lautstark dazu aufrief Freshjive zu boykottieren: Irgendwo zwischen Amusement und Beunruhigung. Es überrascht nicht, dass hier keine gehaltvolle politische Diskussion folgte, sondern vielmehr Beschimpfungen auf US-Talkshow-Niveau, bis zunächst Klotz selber versuchte zu schlichten (Siehe auch seinen eigenen Blog-Eintrag) und schließlich die Polizei die Demonstration beendete.

Was bleibt ist eine tragische Pointe: Eben dieser Rick Klotz, beschimpft als Terrorist, Nazi und vieles mehr, ist selbst Jude. Und so ist auch dies nur eine Geschichte voller Missverständnisse auf beiden Seiten.

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Warum nicht? #1 - Offene Hemden
Mai 10, 2008, 2:03 Uhr nachmittags
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Deshalb: Das offene Hemd, gerne getragen von abgehalfterten Filmstars, Formel 1 Magnaten und verdächtig homoerotisch angehauchten, lateinamerikanischen Sängern, ist die Textil gewordene Form von Angeberei, Protzerei und Proletentum. Gerne kombiniert mit Goldkette und Sonnenbrille zeugt dieser Fauxpas eher von einer fortgeschrittenen Midlife-Crisis, denn von jugendlichem Elan. Da hilft auch keine Carla Bruni. Die Annahme, dass die Menschheit unbedingt in den Genuss der eigenen, überdurchschnittlichen Brustbehaarung kommen sollte ist schlichtweg ein fataler Irrglaube und erinnert den bedauernswerten Mitmenschen nicht an die beeindruckende Potenz des Trägers, sondern vor allem an den Ursprung der Menschheit: Den Affen. Wer also nicht unbedingt Darsteller in einem Porno aus den 70ern ist sollte seine Körperbehaarung möglichst verstecken, wenn nicht beseitigen

Besser: Das Stichwort lautet Understatement, also die Eleganz des Verborgenen. Die wird nicht erreicht mit Bauchnabelweit aufgeknöpften Hemden, sondern klassisch, mit Krawatte oder zumindest bis zum Hals geschlossenen Knöpfen.

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Hipster Business // IV
April 18, 2008, 2:38 Uhr nachmittags
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+++ „Was für ein Gefühl mich in der JUICE zu sehen, ich brauch’ nur ein Blatt Papier um in der JUICE zu stehen.“ Nicht zu unrecht zitiere ich zum Auftakt der (etwas verspäteten) vierten Ausgabe von „Hipster Business“ den Berliner Großunternehmer Anis Ferchichi. Jan Wehn, your Blogger’s favourite Blogger, hat jetzt noch weniger Zeit und ist seit der am Freitag erschienen Ausgabe von Europa’s größtem HipHop-Magazin, der JUICE, als freier Schreiberling an Bord. In Issue 107 - mit uns’ Weezy auf dem Cover - findet ihr zwei Rezensionen von mir (Life’s „Outside Looking In“ und „Caltroit“ von Black Milk und Bishop Lamont). In den nächsten Ausgaben wird es sicherlich die eine oder andere Story von mir geben. Also: weg vom PC, ab zum Kiosk und JUICE kaufen. +++

+++ Widmen wir uns in dieser Woche als erstes Mal Busta „Big Bang“ Rhymes. Der hat nämlich ‘ne neue Single draußen. „Don’t Touch Me“ macht auf jeden Fall ordentlich Alarm für das mit Juni datierte “I’m blessed”-Album. +++ Usher ist zur Zeit wohl im Remixfieber („In This Club“-Reissue mit Jeezy UND T.I., by the way) und scheint im Bereich Teasersingles eine Vorliebe für süßholzgeraspelte Sechzehner Marke „Schlafzimmertüröffner“ zu haben. Auf „I Can’t Make It“ ist „Loso, für den Fall, dass ihr es noch nicht wusstet“-Fabolous zur Stelle und macht der Damenwelt die x-te Offerte in puncto Beischlaf. Macht er gewohnt gut, no homo (um mal ein bisschen den Dipster-Hype oben zu halten…macht ja sonst keiner). +++ Apropos: der Remix zu Mariah CareysTouch My Body“ mit Cam’ron ist ein ziemlich unverschämtes Stück Scheiße. Abseits von gileschem Größenwahn (Album, irgendjemand? DVD, irgendjemand? Lebenszeichen, irgendjemand?) drehen Juelz Santana und Jim Jones ihr ganz eigenes Ding. Scheint, als wäre Skull Gang das neue Dipset und Splitteration die neue Reunion. „Splash“ (merkt euch diesen Slogan, serious!) und „Stack Money“ erwecken den Eindruck, auch eher so nebenbei zwischen Wüstentüchershopperei auf der 43rd und Totenkopfgürtelschnallenpolieren im Crackstübchen entstanden zu sein. +++

+++ For the record: Deutschrap ist peinlich. Fard’s „Omerta“-Mixtape auschecken, K.I.Z.-Live-DVD so wie „Sparring 3“ vom Banjo kaufen und ihr habt euren Freunden ‘was voraus, glaubt mir. +++

+++ Wagen wir mal den Blick über die Tellerränder (Rap und USA bzw. Deutschland) in Richtung Norden. In Schweden ist nämlich Lykke Li zur Zeit der heißeste Scheiß. Produziert von Björn Yttling, besser bekannt als Drittel von Peter, Bjorn and John, trällert das Goldkehlchen auf ihrem Debutalbum “Youth Novels” gemeingefährliche Herzensbrecher und ehe man sich versieht, möchte am liebsten nur noch zu IKEA fahren, um dort Spülbürsten oder Beistelltische mit ähnlichem Namen zu kaufen.+++ Auch aus dem Norden (i.e. Hamburg) möchte ich euch in dieser Woche .computer.. ans Herz legen. Die Jungs halten es auf jeden mit minimalistischem Gitarrengeplänkel unten und erzeugen doch große Hymnen für nicht enden wollenden Zugfahrten zwischen Bonn und Iserlohn (oder wo auch immer). +++ „Nach dem Goldrausch“ von FOTOS hab ich ja beim letzten Mal schon erwähnt. Auf dem zur Single gehörenden Album liefert die Köln-Hamburg-Kapelle einen abgeklärten Nachfolger zum Fotoalbum ab. Ende der Roadmovieatmosphäre, Anfang der schlippstragende Popmaschinerie mit Erwartungshaltung. Geht uns allen ja irgendwie so. +++

+++ Elektronisch sind in dieser Woche ganz klar The Whip vorne mit dabei. Die Band aus Manchester hat dieser Tage ein Album (“X Marks Destination”) veröffentlicht, dass nach den Klaxons endlich mal wieder unangestrengten den Drahtseilakt zwischen Indierock und Electronic (NewRave, IndiePop – call it what you want to) zu absolvieren weiß. „Sister Siam“ sei hier mal allen Studenten-DJ’s für die nächste WG-Party empfohlen. Aber vergesst die Nerd-Brille nicht! Ist nämlich bald ausgespielt, dieses Accesoire. +++ Wie ihr hier sicher schon gelesen habt, geht Ed Banger mit Sampler Nummer 3 ins Rennen. Vicarious Bliss ist leider nicht vertreten, tritt dafür aber bald in Dortmund auf. MySpace auschecken und am 13. Juni im Le Grand abspasten solltet ihr auf jeden Fall auf die To-Do-Liste kritzeln. +++ Ansonsten solltet ihr Nadia Oh nicht unterschätzen. „Hot Like Wow“ plus Album klingen nach Uffie mit Fritten und Cola auf Rollschuhen – mit Sicherheit nicht verkehrt. +++

Beste Grüße,
Jan „just in case you ain’t know so“ Wehn

P.S.: Wie ihr sicher gesehen habt, habe ich mich dazu entschlossen, keine mp3-Files über zshare oder andere Filehoster mehr anzubieten. 10.000 Euro pro Datei hab’ ich nämlich nicht mal eben so auf der hohen Kante. Ich denke, ihr wisst, wo ihr die Songs finden könnt. Größtenteils nämlich beim Plattenhändler eures Vertrauens. Analog ist das neue Digital, pouh!



Hipster Business 3.0 // III
Februar 27, 2008, 9:57 Uhr nachmittags
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+++ Überraschung: Weezymania und kein Ende. Weiß aber sowieso jeder und deshalb habe ich beschlossen meine Augen diese Woche nicht ganz so oft in Richtung des ersten und einzigen Studentenrappers aus N.O. zu werfen. Besonders hervorzuheben wären somit dies Mal nur die wirklich wichtigen 16er des temporären Autotuneaffin. Studentenrapper, die 2te: Rich Boy, hat mal ein paar Semesterchen Maschinenbau- statt Weedluft geschnuppert und lässt höhere Mathematik und so ‘ne Kram jetzt hinter sich, um zum “Ghetto Rich“-Remix-Stelldichein zu hollern. Mit dabei ist natürlich unser “Best Rapper alive”, der in letzter Zeit eher tiefgründige Töne spuckt. Hier tut er das zusammen mit HipHop-Pessimist No.1 NaS und John Legend. “This is the block: always talkin’ to God, never listen to cops.” Merken, das. +++ Außerdem wäre da noch Flo Rida’s “American Superstar“. In weiteren Rollen: Weezy F. Baby am Gastmic. Da laufen sich zwei für ihre anstehenden Soloalben warm - und das gar nicht mal so schlecht. +++ Ebenfalls in den Startlöchern steht uns’ Fabolous. Loso möchte dieses Jahr mal wieder ein paar neue Jersey-Cap-Combos in den begehbaren Kleiderschrank hängen. Gute Vorarbeit leistet da mit Sicherheit “I Don’t See Nobody“. Scheint, als täte sich Fab bald mit Bruce Darnell zusammen - denn hier gibt es wirklich keine Competition mehr. Auch MIT Tasche nicht. +++ Weiter im Rythmus der Clap. Felli Fel läd zur illustren Swaggerparty im Yard mit Kanye West, Jermaine Dupri, Ne-Yo und erneut Fabolous. Auf “The Finer Things” gibt Ye wie eh und je (!) den unterschätzten Designerclown, JD lässt Janet mal links liegen und verschenkt statt Blumen gleich den Benz, F-A-B-O-U-ndsoweiter reiht sich etwas uninspiriert ein und der Letzte im Bunde hat seinen AB grad erst mit einem neuen Text besprochen und summt ein bisschen im Hintergrund für die Mädels. Schön. +++ Sean Kingston ist nach homoerotischen Sommerhymnen jetzt gutter und hooked a) auf dem “There’s Nothin’”-Remix mit Juelz Santana (der übrigens neuerdings so komische Wüstenkopftücher sportet, anyone?) und b) dem mir bisher unbekannten Mann (der heißt wirklich so) auf einer recht lustigen wenngleich ungeistreichen Interpolation des Billy Joel-Klassikers “Uptown Girl” hier “Ghetto Girl“. Nun denn. +++ Kurz & Knapp: Alicia Keys feat. LudacrisLike You’ll Never See Me Again (Remix)”, Usher feat. Young Jeezy - “In This Club, Ace Gutta feat. Rick Ross, T-Pain & DJ Khaled - “Cash Flow und die Grammy-Version von Kanye West’s “Mama. +++

+++ Rapdeutschland hat nicht viel zu bieten. Höchstens Mixtapes von Sprachtot und Afro Hesse. Gameübernahmespitterein auf schlechtkopieren Südstaatenbeats - nicht sehr innovativ. +++ Wenn Manuellsen nicht gerade für KFZ-Leasingunternehmen Werbung macht und somit bei MZEE eine halbe Weltkatastrophe auslöst schraubt er an “Das ist meine Welt und ihr lebt nur darin” (Mixtape) und “Geschichten die das Leben schreibt” (Album). Ballerstatus: comming soon. Wobei das im Haus vom Baus nicht viel heißt. Mai, vielleicht. +++ Marteria a.k.a. Marsimoto könnte in den nächsten Monaten was reißen. “Der Penis deiner Frau” , 1. Single des Ex-Modells (!), spricht jedenfalls Bände und eindeutig dafür. Next to blow! +++ Ebenfalls gut dabei ist Juliano. Der Iserlohner MC veröffentlicht in der nächsten Woche sein Album “Schattenspiel” - und das zum freien Download. Als Appetizer hier mal der offizielle (!) Remix zum “Strandlied” der Indie-Rockformation Klez.e. An den Reglern saß Profound. Next to blow, ebenfalls. +++

+++ Achtung: Wenn auch wenig vertretene Indie-Heads aufgepasst! Fotos, dem einen oder anderen durch “Giganten” noch im Ohr, haben eine neue Single Richtung Musikvideosender auf den Weg geschickt. “Nach dem Goldrausch” kann man sich hier ansehen. Weiterhin empfehlenswert ist mit Sicherheit auch der “Remmi Demmi“-Remix. +++ Im Rahmen eines R.E.M.-Tribute-Albums haben die Shout Out Louds sich “Man On The Moon” vorgeknöpft. +++ Außerdem kommen The Horror The Horror mit einer neuen Single und dem dazugehörigen Album um die Ecke. +++

+++ Vielleicht wäre noch kurz zu erwähnen, dass Charlotte Roche gerade mal nicht mit Roger Willemsen den “Golden Shower” praktiziert oder bei Harald Schmidt ihre Zahnprotese durch die Gegend wirft, sondern ein Buch geschrieben hat. “Feuchtgebiete” ist ein, sagen wir mal, pornographisches Pamphlet gegen die kahlrasiert-hygieneerkrankte Frauenwelt. Und nebenbei auch noch ein gutes Buch, dass man hier bestellen kann. Außerdem bekommt die Frau endlich wieder eine eigene Sendung. Und zwar auf 3Sat. Show some respect! +++

Gruß raus,

J

P.S.: Danke und grüße in dieser Woche an BeRT.



Hipster Business 3.0 // II
Januar 20, 2008, 4:37 Uhr nachmittags
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+++ Licht, Kamera, Aktion, verstehse? Hipster Business 3.0 geht diese Woche in die nächste Runde. Mit im Gepäck: sehr gute Musik und keine neuen Informationen über ein inszeniertes Drive-By-Shooting mit Massiv, Gerüchten über die darin verwickelte Abu-Chaka-Familie oder bezahlte „Wedding65“-Shout-Outs von G-Units neustem Signing Young Rod Hot. +++

+++ Den Anfang macht dieses Mal erneut Rick Ross. Der hat sich nämlich mit dem Topcrooner der Saison, T-Pain, zusammen getan, streicht sich den Staub aus dem Rauschebart und klärt auf “The Boss” nochmal eben, warum er denn jetzt eigentlich genau die dicksten Eier im Game hat. Produziert wurde das ganze Spektakel vom JR Rottem, der ja schonmal durch Beatschmiederei zu Diensten von 50 Cent oder auch Britney Spears aufgefallen ist. +++ Weiter gehts. Und, nein, der Autotune-Wahnsinn nimmt kein Ende. Snoop Dogg hat uns ja auf “Sensual Seduction” schon den stimmkorrigierten Bossplayer im Glitzergewand gegeben. Im Remix hat er sich noch Lil’ Kim ins Bett, pardon, Boot geholt. Man hört zwar jetzt nicht genau, wann Kim etwas zu dem Machwerk beisteuert, aber das Video war so lustig, dass das hier klargeht. +++ Kurz und knapp: Young Joc lässt auf dem Benzi-Remix zu “Bottle Poppin’” mal so richtig die sowieso schon tiefergelegten Eier über einen runtergeschraubten Südenkracher mit Snare-Gewitter baumeln. +++ 9th Wonder hat wieder ein bisschen was aus der STAX-Collection in den Fruity-Slicer geladen und Buckshot darf sich auf dem daraus hervorgegangen Neo-Soul-Brett austoben. “Go All Out” ist das Ergebnis. Selbes Prozedere, andere MC’s und fast noch ein Stückchen geiler: 9th Wonder feat. Styles P & Tyler Woods - Only Knew. +++

+++ Rapdeutschland hat außer dem ersten Fast-Rap-Toten qua SonyBMG-Promomaschine nicht sonderlich viel zu bieten. +++ Achso, ja, doch. “Du Hund” war gestern, denn: ein recht unspektakuläres Snippet zum Azad-Sido-Megacollabjoint “Pack schlägt sich, Pack verträgt sich” kursiert seit ein paar Tagen im Netz. Ob der Slogan “Jeder Mann in meiner Stadt versteht es” bewahrheiten wird, muss sich noch zeigen. Der Beat ist jedenfalls sehr fabulös, der Rap dann wieder nicht so. Irgendwie erzählen beide Akteure nämlich so ziemlich das selbe, wie auf jedem anderen Song. +++ Absztrakkt war in letzter Zeit nicht untätig. Die Supergroup “Monks Of The Unbroken Flower” lässt zwar noch auf sich warten, dafür spaltet der MC aus Lüdenscheid mal eben seine Persönlichkeit und kreiert mit Bad Buddha ein neues Mitglied des 58 X-Men, die bald mit einem Streettape/Mixtape/Album durchstarten. “Buddha is bad” und “Geistig verkrüppelt” kann man sich jedenfalls auf der Bad Buddha-MySpace-Seite anhören. Runtergepitchte Folterfantasien VS. surreales New-Age-Denken trifft das Ganze glaub ich ganz gut. Sick! +++

+++ Das Uffie-Soloalbum kommt jetzt definitiv 2008. Definitiv, aha. Bis dahin ist Ed Banger Feadz ab und an auch mal alleine unterwegs. “Numanoid” macht auch ohne postpubertäre Semi-Rapskills en france eine gute Figur.

+++ Aus der Remixer-Stube kann ich in dieser Woche auch wieder Erfreuliches berichten. My! Gay! Husband! ist schon mit einer feinen Auswahl an Mischarbeiten für uns’ Feist angenehm aufgefallen. Neustes, zu empfehlendes Machwerk ist der hier: “1 2 3 4″. +++ Kleiner Classic zwischendurch: SebastiAn war mal wieder nachts am Laptop tätig. Herausgekommen ist dabei der Remix zur neuen Rage Against The Machine-Single “Killing in the Name Of (SebastiAn’s Late Night Laptop Edit)”. Haben wir hier auch nochmal von Mr. Oizo. +++ Schön was zum Abspacken: Ocelot - “Lo Sforzo (Kroenen Remix)” +++ Außerdem ganz ganz groß im kommen: 8-Bit-Musik. NES-Spiele im mp3-Format, quasi. Tetris für die Augen, um genau zu sein. Sabrepulse können das sehr gut und stellen das auch mit “Venom” eindrucksvoll unter Beweis. +++

Auf bald,

J



Hipster Business 3.0 // I
Januar 11, 2008, 3:33 Uhr nachmittags
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Es ist soweit. Hastybusiness.com trifft das geschriebene Wort. Ab jetzt findet ihr unter der Rubrik “Hipster Business 3.0” allerlei Kuriosäten aus den Bereichen Musik, Literatur und schöngeistiger Schwachsinnerei. Versuchsweise hoffentlich regelmäßig.

Vorab: Ganz kurz, wirklich ganz kurz, zu meiner Person: Jan Wehn schreibt sich bereits seit nunmehr sieben Jahren als freier Mitarbeiter einen sogenannten Wolf für die WESTFALENPOST, eine der auflagenstärksten Tageszeitungen in Südwestfalen und dem östlichen Ruhrgebiet. Außerdem hat er nach recht erfolgreichem Abitur und sehr erfolgreichem Zivildienst mal einen Monat dabei zugeguckt, wie die BILD-Zeitung gemacht wird. Wenn er nicht gerade Germanistik und weiteren schöngeistigen Blödsinn an der Uni Bonn studiert, hört er gerne sehr gute Musik, angesiedelt zwischen Elektro-Exzessen, halb-ignoranter Rapmusik und Indierockblödeleien, oder sucht mit stetig wachsender Begeisterung nach eben genannten Erzeugnissen in der Blogosphäre. Fotosschießen zählt er ebenso zu seinen Freizeitbeschäftigungen wie das unbeschwerte Dasein als schaltragender Hipster par excellence. Über all das hinaus schreibt Herr Wehn noch für sich selbst, ein in den Kinderschuhen steckendes Projekt (dazu bald mehr) und eben den, soeben auf euren klaviergelackten Macbooks präsenten, Stylekonglomeratblog Hastybusiness.

+++ Okay, da wären wir dann. Bis zum neuen Rick Ross-Album „Trilla“ am 11. März ist es noch ein Stückchen. Die Vorab-Single „Speedin“ ist derweil schon heftig am rotieren. Als Schmankerl hat Ricky Raus mal eben einen Haufen Top-Notchs in die Booth gebeten. Auf dem Speedin’“-Remix tummeln sich dann auch locker R. Kelly, DJ Khaled, Plies, Birdman, Busta Rhymes, DJ Drama, Webbie, Gorilla Zoe, Fat Joe, Torch, Gun Play, DJ Bigga Rankin’, Flo-Rida, Brisco und Lil Wayne – Letzterer wagt es am Schluss des sechsminütigen Feuerwerkes tatsächlich mal wieder zu singen und ich warte nur noch darauf, dass “Carter III” doch nocht mit den Gitarren- und Sangeskünsten von Weezy aufwartet. Derzeit wird jedenfalls das Video zu “Showtime” gedreht. Rausschauen für. +++

+++ Sentino konnte ja in letzter Zeit eher durch pulverschneegeschwängerte YouTube-Videobotschaften aus der Ferne auf sich aufmerksam machen. Erster Abgesandter des angekündigten “Raumschiffscheiß”-Albums ist nun der „Holzweg“ auf seinem MySpace-Account. Dass Dipset gestern war, hat mittlerweile jeder kapiert. Senti wohl auch, denn er laced auf dem Vorboten für sein Doppel-CD-Meisterwerk eine unfassbare 1:1-Imitation vom omnipräsenten Lil Wayne. Ob DJ Tomekk auch produziert hat oder doch noch im Dschungelcamp mit Ex-Bro’Sis Ross grindet, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau sagen Geht nach mehrmaligem Hören auf jeden Fall gut rein. +++ In der Branx tut sich auch fernab von Eko’s Rücktritt und Semi-Comebacks im Showkampfgeschäft mit Herrn Schwarz Einiges: SD hat seinen Arsch hochgekriegt und released demnächst sein Debut-Album, welches den Titel „21 Gramm“ trägt. Seitens des German Dream Evangeliums wird der Buzz mit zwei Streetvideos oben gehalten. Besonders „Wenn er geht“ kann zwar optisch nicht überzeugen, macht dafür aber lyrisch einiges her. +++ K.I.Z. schicken mit dem Massimo-Feature “Böses Mädchen” schon das dritte Video aus dem Top-10-Album “Hahnenkampf” in die TRL-Voting-Hölle. Ob das Dingen Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Die schwarz-weiße Live-Romantik in Videoform gibt leider nicht viel her. +++ Untergrundraptechnisch sollte man noch auf Donato’s neuestes MachwerkWie es ist hinweisen. Der depressive Dortmunder redet über einen von Illusion gut ausproduzierten Trauermarsch mit Moll-Geklimper, welches jedem Klavierstimmer eine Herzattacke verpassen würde, das neue Jahr schlecht. Kann er gut, macht er hier auch. +++

+++ Schliddern wir mal rüber, in den elektronischen Bereich (hier nicht ganz so aktuell wie drüben bei den Rapkollegen): A-Trak betreut nicht nur Kid Sister beim Nagelstudiobesuch, sondern poliert auch den einen oder anderen tanzbaren Electrokracher auf. So geschehen mit dem großartigen „Hustler“ der Simian Mobile Disco. +++ Selbige Herren Shaw und Ford waren derweil ebenfalls nicht untätig und verpassen Björks „Innocence“ ein noch abgedrehteres Soundgewand, als es das Original der isländischen Psychotante schon aufweisen konnte. +++ Desweiteren möchte ich Minimalköpfen noch den Tiefschwarz-Remix von Underworlds „Beautiful Burnout“ ans Herz legen. +++ Ebenfalls hörenswert: Operator Please - For My Two Seconds (Teenagers Remix) +++ Digitalism - “Pogo (Mano Remix) +++

+++ Ansonsten hat Benjamin von Stuckrad-Barre gerade mal wieder zuviel gekokst, den Teufel geheiratet (oder sich von seiner Lebensgefährtin reinreden lassen) und ist jetzt nun doch offiziell und, oho, exklusiv für die Axel Springer AG tätig. Referenzen: B.Z., Welt und Welt am Sonntag. Abseits davon macht BvBS noch irgendwas in einer Sendung mit Brillenkameras. Den Pilot zu dem unnützen Projekt “Looki Looki” von Niels Ruf gibt es hier zu sehen. +++

Gruß raus,

Jott

P.S.: Karten für das JUSTICE-Konzert am 22. Februar im Kölner E-Werk besorgen. Pflicht, das.
P.P.S.: Grüße an Frau Holle.